Djoliba, Mali

Der Standort in Djoliba wurde zusammen mit dem Standort Nafadji erfolgreich über die Crowdfunding-Plattform bettervest finanziert. Djoliba wird mit unserem neuen Solarcontainer - Modell "Amali" ausgerüstet.

Lage

Djoliba liegt 40 km südlich von Bamako am Fluss Niger und hat ungefähr 8.000 Einwohner, das Nachbardorf Nafadji ca. 3.000. Aufgrund seiner strategisch günstigen Lage an einer Hauptverkehrsstraße, lebt die Bevölkerung überwiegend vom Fischfang. Es ist zudem bekannt für sein jährliches Musik-Festival am Niger, zu dem insbesondere aus Bamako viele Menschen anreisen. Der berühmte Sänger Salif Keita ist in Djoliba geboren und seine Familie hat auch heute noch ihr Haus dort.

Versorgung

Das Dorf wird derzeit durch Dieselgeneratoren des Betreibers EMS Electric betrieben, die jedoch derzeit aufgrund des hohen Preises für den Treibstoff stillstehen. Seitdem ist das Dorf in seiner Entwicklung stark zurückgefallen. Die Menschen seien wie „Schlafwandler“, so Sall - Chef von EMS Electric. Als wir ihm von unserem Projekt berichteten war das für ihn wie ein „Himmelsgeschenk“. Die beiden Solarcontainer geben Mamadou Sall nun endlich wieder die Möglichkeit, seine insgesamt 1.000 Kunden in Zukunft mit erneuerbarem Strom versorgen zu können.

Zum Einsatz kommt die 2016er Version des Solarcontainers „Amali“ - die Weiterentwicklung unseres Solarcontainer- Prototyps aus Mourdiah. Das System wird dafür mit Modulen von Solarworld, Wechselrichtern von SMA und einem neu entwickelten Lithium-Speichersystem ausgestattet. Die DC-Gesamtleistung der Anlage beträgt 37,44 kWp. Der Speicher wird für bis zu 4 Std. am Abend Strom bereitstellen können. Durch den Betrieb der beiden Solarcontainer können über 100 t CO2 jährlich eingespart werden.

Mobile Solarkraftwerke Afrika übernimmt die Finanzierung und das Management des Projektes von Deutschland aus. Unser Exklusivpartner EMS Electric kümmert sich mit dem bereits vorhandenen und dem für die beiden Solarcontainer geschulten Personal um Betrieb und Wartung der Anlagen. Die Serviceleitung überprüft die Anlage per Fernwartung und übernimmt bei Bedarf den Second Level Support vor Ort.

Finanzierung

Die Mobile Solarkraftwerke Afrika GmbH & Co. KG hat zur Finanzierung der beiden Solarcontainer in Djoliba und Nafadji wieder erfolgreich mit der Plattform bettervest zusammengearbeitet. Das Crowdfunding auf bettervest wurde im April 2016 gestartet und war nach 104 Tagen zu 100% erfolgreich abgeschlossen. Der neue Solarcontainer vom Typ "Amali", hat im Gegensatz zu dem Prototyp "Kane", der in Mourdiah eingesetzt wurde, eine aufwändige Kühlung, einen doppelt so starken und völlig neuartigen Speicher und eine ca. 10 kWp höhere Generatorleistung. Darüberhinaus sind die beiden Standorte Djoliba und Nafadji -aufgrund der Erfahrungen in Mourdiah- mit realen Erfahrungswerten kalkuliert und konzipiert. Die benötigte Gesamtsumme für Djoliba beträgt 173.250€, die gleiche Summe wird für Nafadji eingesetzt. Aufgrund der umfangreichen Erfahrungen aus dem Pilotprojekt bietet unsere Projektgesellschaft Mobile Solarkraftwerke Afrika, den Investoren eine jährliche Verzinsung von 7,25 % über eine Laufzeit von 8 Jahren.

Der durch die Dieselgeneratoren produzierte Strom kostete je nach Beschaffungssituation bis zu 1 € pro kWh (inkl. Wartungskosten). Durch den Solarcontainer können wir einen Preis von 0,38 € pro kWh am Abend und 0,19 € pro kWh am Tag zzgl. einer geringen, monatlichen Grundgebühr anbieten. Weitere Vorteile der Solarccontainerlösung sind die vermiedenen Emissionen durch austretendes Öl, Schmierstoffe oder Lärm.

Aufgrund der mobilen Containerbauweise können die Solarcontainer im Falle eines Risikos oder eines Rückzahlungsausfalls sofort mit einem normalen Truck abtransportiert werden. Dies stellt eine größere Sicherheit für den Projektinhaber und der Investition dar.

Social Impact

Bezahlbare Energie für Schulkinder und gewerbetreibende vor-Ort stellen den Haupt-Impact des Solarcontainers dar.

Wir möchten in Djoliba erneut die örtliche Schule durch unserem Projektpartner labdoo.org mit Laptops ausstatten lassen. Bei einer Begehung fiel uns zudem auf, dass die Schule sowie die lokale Krankenstation nicht ausreichend möbliert sind. Aktuell sammeln wir in Deutschland daher Möbelspenden, um sie anschließend mit der Technik zusammen im Container anliefern zu können.

Energy Awad 2016 PV Magazine Award 2016 - top business model  2nd Venture Competition European Final 2015 - Climate KIC  imug - Nachhaltigkeitsgutachten


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