Home Chancen und Schwierigkeiten junger Menschen in Madagaskar

Chancen und Schwierigkeiten junger Menschen in Madagaskar

Herinajaina
15. Februar 2023

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Im Jahr 2018 wurde die Bevölkerung Madagaskars auf 26 Millionen geschätzt. Ungefähr 42,5 % der Bevölkerung sind jünger als 15 Jahre, 54,5 % sind zwischen 15 und 64 Jahre alt. Die 65-Jährigen und Älteren machen 3 % der Gesamtbevölkerung aus. Das bedeutet, dass junge Menschen einen großen Teil der madagassischen Bevölkerung ausmachen. Es scheint, dass Madagaskar eine große Zukunft hat, wenn es diese Chance nutzt.

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Obwohl viele junge Madagassen wissbegierig, intelligent und interessiert sind, gibt es einige Hindernisse beim Lernen.
Ein großes Problem ist das fehlende Bewusstsein für die Bedeutung von Bildung in der madagassischen Bevölkerung. Weit verbreitet ist oft noch, dass ein langes Studium nicht wirklich notwendig ist. Wenn man weiß, wie man rechnet und liest, reicht das den meisten für das Leben aus, vor allem in den ländlichen Gebieten.

Auf der anderen Seite muss auch die Qualität der Bildung in Madagaskar verbessert werden, die derzeit sehr veraltet ist. Ein Großteil der Schulausstattungen wurde nie auf den neuesten Stand gebracht und ist nicht ausreichend. So wird zum Beispiel oft noch veraltetes Material verwendet, wie alte Bücher und Lektüren, die leider weder interessant noch motivierend für die Lernenden sind.

Außerdem fehlt vielen jungen Madagassen ein ausreichender Zugang zu neuen Technologien, insbesondere zum Internet. Mobile Daten und Wi-Fi sind sehr teuer in Madagaskar. Zudem ist das Mobilfunknetz nur in einigen Teilen Madagaskars gut ausgebaut, meistens in den städtischen Gebieten.

Zu guter Letzt ist der Mangel an Elektrizität eines der größten Probleme in Madagaskar. Dies schränkt die Menschen in vielen Bereichen ein, vom täglichen Leben bis hin zu ihrer Karriere, vor allem junge Menschen, da nur etwa 23 % der Gesamtbevölkerung Zugang zu Elektrizität haben. In den ländlichen Gebieten haben nur etwa 18 % Zugang zu Elektrizität. Die installierte Kapazität der Stromerzeugung in Madagaskar beträgt dementsprechend nur etwa 650 MW (Produktion im Jahr 2008 = 486 GWh). Im Vergleich zu anderen Ländern Subsahara-Afrikas hat Madagaskar einen sehr geringen Zugang zu Elektrizität.

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Ich bin in einem kleinen Dorf auf dem Lande aufgewachsen, das keinen Zugang zum Internet oder eine gute Ausbildung hat. Wir haben zwar Strom, aber sehr umweltschädlich produziert, die meiste Zeit fällt aber auch der Strom aus.
In unserem Dorf gibt es nicht viel Infrastruktur wie Universitäten, Krankenhäuser, öffentliche Buchläden, Internetcafés usw. Das war einer der Gründe, weswegen ich für mein Studium nach Tana ziehen musste, um meine Ausbildung fortzusetzen, nachdem ich meinen BAC-Abschluss gemacht habe.

Aber es ist nicht einfach, in der Stadt zu leben, man muss eine Wohnung mieten und auch andere Kosten decken, z. B. Lebensmittel, Schulgebühren (bis zu 200.000 Ariary pro Monat) usw. Das ist nicht für jeden erschwinglich, weil das Leben so teuer ist. Für mich funktioniert deswegen nur so, dass ich vormittags studiere und nachmittags einem Teilzeitjob nachgehe.

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Die junge Generation der Madagassen hat viel Energie, Potenzial und Interesse für viele Dinge. Wir sind motiviert, neue Dinge zu lernen wie Sprachen, Informatik, Kunst etc.
Und im Vergleich zu anderen jungen Menschen auf der Welt natürliche Ressourcen wie einheimischen Wildtiere, Minen und weitläufiges Land. Dadurch ergeben sich auch neue Berufsmöglichkeiten, wie z. B. als Fremdenführer, Biologe, Anthropologe usw.

Wir werden unser Bestes geben und so viel wie möglich tun, um mehr aus unseren Ressourcen und unserem Land herauszuholen! Dafür brauchen wir aber Unterstützung! Gemeinsam können wir die Zukunft Madagaskars gemeinsam. Wir brauchen deinen Support!

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Home Rebranding, dank euch!

Rebranding, dank euch!

Katharina S.
27. Juli 2022

Wir als Africa GreenTec versuchen uns immer weiter­zu­ent­wickeln, und das nicht nur in Bezug auf unsere Produkte und Services, sondern auch auf unser Erschei­nungs­bild und unsere Kommuni­kation. Die Marke eines Unter­nehmens ist ein entschei­dender Erfolgs­faktor, sie schafft im Optimal­fall Wieder­erken­nung und Vertrauen. Um die Weiter­entwick­lung unserer Marke mit euch gemein­sam zu disku­tieren und eure Meinung als Teil von Africa GreenTec dazu zu erfah­ren, haben wir in den letzten Wochen zwei Umfra­gen gestartet. An dieser Stelle noch einmal ein riesiges Danke­schön an alle, die teilge­nommen haben.

Die Aus­wertung der Umfrage war sehr hilf­reich und wir haben uns einige Gedanken zu euren Kommen­taren gemacht. Nun präsen­tieren wir euch mit Freude unsere Ergebnisse dieser erfolg­reichen Umfragen.

Eure Assoziationen zu uns als Africa GreenTec

Nun aber erstmal von Anfang an: Als Erstes haben wir euch zu den Werten gefragt, die ihr mit Africa GreenTec verbindet. Klare Gewinner sind: Nach­haltig­keit, Impact, Klima­schutz und Empowerment. Diese vier Werte stehen für Africa GreenTec und spielen eine große Rolle in unserer Arbeit und Philo­sophie. Ein positiver und nach­haltiger Impact für unsere Kunden und das Klima ist unsere zentrale Mission. Wir freuen uns, diese Mission mit euch gemein­sam zu errei­chen.
Einige Werte, wie beispiels­weise Diversi­tät und Frauen-Empowerment, habt ihr in der Umfrage eher weniger mit Africa GreenTec verbunden. Diese Themen spielen jedoch bei unserer Arbeit eine große Rolle, daher versuchen wir dies auch nach außen zu spiegeln. Da uns das in der Vergangen­heit noch nicht so gut gelungen zu sein scheint, arbei­teten wir daran, dies zu verbessern. Oder viel­leicht habt ihr Ideen dazu? Dann lasst es uns wissen!
Aber ihr verbindet auch weitere Werte und Themen mit uns, wie:
“Change the system” und “auf Augen­höhe mit den Partnern in Afrika”.

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Warum "WE DO."?

Wir wollten von euch wissen, welches Statement bzw. Claim ihr am meisten mit Africa GreenTec assoziiert. Mit großem Abstand ganz weit vorne ist unser Claim “WE DO.

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Ergebnisse der Umfrage

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WE DO.” steht für uns nicht nur für die wörtliche Über­setzung “wir tun”, sondern auch für Empowerment, Inno­vation und Authenti­zität. Genauso wichtig wie das DO ist das WE, denn nur mit unseren Partner­schaften, mit euch, unserer Community und unseren Kund­schaft zusammen können wir nach­haltigen Impact erzielen.

Wir arbeiten daran, so viele Menschen wie möglich zu empowern. Dabei ist es für uns zentral, unserer Kund­schaft auf Augen­höhe zu begegnen. Wir schätzen kulturelle Differen­zen als Bereiche­rung. Für ein optimales Ver­ständ­nis und einen guten Austausch kommuni­zieren wir mit unserer Kund­schaft in ihrer Sprache und ange­passt an ihre Kultur.

Außer­dem möchten wir Menschen die Mittel zur Bewäl­ti­gung der Klima­krise zur Verfü­gung stellen. Denn die Gebiete, in denen unsere Kund­schaft wohnt, sind schon heute stark von den Aus­wirkun­gen der Klima­krise betroffen und trotz­dem wird ein Groß­teil des Stroms durch Diesel­genera­toren gewonnen.

Innovation ist für uns nicht nur das, was wir selber an Lösungen, wie unsere ImpactSites, oder ImpactProducts, anbieten. Sondern auch die Mög­lich­keit, global zu agieren und damit Techno­lo­gie und verschie­dene Kulturen als deutsches Sozial­unter­nehmen kombi­nieren zu können.
Dabei steht Authenti­zität bei allem im Mittel­punkt. Wir nutzen gerne Platt­formen, wie Social Media, unsere Website, Events, aber auch unser Crowd­funding, um Menschen die Möglich­keit zu bieten mitzu­machen und Teil von dem zu sein, was wir tun (what WE DO.). Wir möchten Menschen mit unserer Arbeit inspirieren und anregen, gemeinsam für eine bessere Zukunft aktiv zu werden.

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Unser WE DO. Hoodie

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Was passiert mit unserem Logo?

Warum über­legen wir über­haupt, unser Logo zu verän­dern, fragen sich viel­leicht einige. Grund hierfür ist zum einen, dass Madagaskar auf der Afrika­karte unseres aktuellen Logos fehlt. Das ist nicht nur ein Problem, weil Madagaskar selbst­verständ­lich ein Teil Afrikas ist, sondern auch weil wir als Africa GreenTec in Madagaskar arbeiten. Seit Ende Dezember 2020 sind wir nun in Madagaskar tätig und haben gemein­sam mit unserem Partner Polar­stern unser Pilot­projekt gestartet.

Zum anderen funktio­niert unser aktuelles Logo digital zum Beispiel auf mobilen Geräten und Social Media nicht optimal, weil es sehr klein­teilig ist und so einzelne Details, wie das Solarpanel-Muster, bei kleiner Dar­stel­lung nicht mehr zu erken­nen sind. Das seht ihr genauso: “Das Solarpanel-Muster ist nicht eindeu­tig als Solarpanel zu erkennen.“ Deshalb freuen wir uns, dass ca. 80 % von euch unsere Entschei­dung, das Logo anzu­passen, nach­voll­ziehen können.

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Ergebnisse der Umfrage

Wir wollen das Logo nicht komplett neu gestalten, sondern es weiter­ent­wickeln und die Kern­ele­mente, die es ausmachen, beibe­halten. Bei diesem Thema wart ihr euch einig, knapp 88 % finden, dass der Wieder­erken­nungs­wert unseres Logos in der Darstel­lung der Afrika­karte liegt. Dieses Meinungs­bild ist ein großer Gewinn für unsere Arbeit, da wir schon länger im Gespräch sind, ob und wie wir unser Logo neu gestal­ten wollen. Daher tendie­ren wir zu einer Ver­ein­fachung des Logos, was viele von Euch auch ähnlich sehen:

“Etwas cleaner, weniger Details…”
“Zu komplex, sollte ein­facher sein…”
“Simplifying”
“simpler gestaltet wäre cool”

Noch sind wir uns nicht ganz einig, wie unser neues finales Logo ausse­hen wird, aber wir arbeiten dran und hoffen, es euch bald präsen­tieren zu können.

Neuer Anstrich für unsere ImpactProducts!

Über neue Farben für unsere Solartainer®, Cooltainer® und ImpactProducts denken wir schon länger nach. Obwohl wir unsere bisherigen Farben echt wert­schätzen und uns bewusst sind, dass viele die gelb-grün-roten Container mit uns verbinden (laut unserer Umfrage verbinden knapp 40 % diese Ampel-Kombi mit Africa GreenTec), haben wir uns für eine neue Farb­kombi­nation entschie­den.

Die gelb-grün-rote Farb­kombina­tion haben wir damals von den Farben der panafri­kanischen Flagge abge­leitet. Doch diese Farb­kombina­tion wird häufig miss­inter­pre­tiert. Viele Menschen in unseren Projekt­ländern verbin­den diese Farben mit den Landes­flaggen von Mali oder Senegal, was zu Problemen in anderen Märkten führt, in denen die Menschen unsere Produkte dann auch in ihren Landes­farben sehen möchten. Wir möchten aber, dass unsere Solartainer und ImpactProducts in allen Märkten gleich aussehen. Das ist nicht nur effi­zienter, sondern auch besser für die Wieder­erken­nung unserer Marke.

Doch welche Farben haben wir gewählt? Die Ent­schei­dung ist uns und euch nicht leicht gefallen! In der ersten Umfrage haben wir gesehen, dass einige von euch die beste­hende gelb-grün-rote Farb­kombina­tion sehr schätzen, trotz­dem haben über 50 % für die Kombi­nation Gelb-Grün gestimmt. Deshalb hatten wir uns über­legt, noch eine zweite Umfrage mit einer Stich­wahl zwischen diesen beiden Optionen zu starten. Raus kam mit fast 80 % eine klare Ent­schei­dung zu der neuen Kombi­nation aus Gelb und Grün.

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Ergebnisse der Umfrage

Grün steht nicht nur für uns, sondern auch in der allge­meinen Öffent­lich­keit für Nach­haltig­keit und eine „grüne Vision”, welche wir mit unserer Arbeit anstre­ben. Gelb auf der anderen Seite symboli­siert die Sonne, den Antrieb unseres Unter­nehmens. Dement­sprechend dürfen wir euch jetzt unser neues Produkt­design hier am Beispiel unseres Solartainers präsen­tieren:

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Die neuen Farben am Beispiel unseres Solartainers

Was wir allgemein von der Umfrage gelernt haben

Die Um­frage war für uns ein letzter wichtiger Schritt, um unsere Ideen mit euch zu teilen und Annah­men zu prüfen. Wenn wir unser Erschei­nungs­bild anpassen, geschieht dies niemals zum Selbst­zweck, sondern das Ziel ist immer, effi­zienter arbeiten zu können und alle unsere Ziel­gruppen gleicher­maßen anzu­sprechen, ohne jemanden auszu­schließen. Unsere Ideen und die Umsetzung dieser betreut haupt­sächlich unser inter­nationales Brand Communication Team, mit möglichst wenig externen Dienst­leistern, für eine authentische Marke und kosten­effiziente Prozesse.
Africa GreenTec lebt von der Community, unseren Mitar­beitenden, unserer Kund­schaft, Inves­tierenden und vor allem von denen, die uns ihre Auf­merk­sam­keit und ihr Vertrauen schenken. Daher war es uns wichtig, genau diese Personen in unsere Entschei­dungen über unser stärkstes Marken­symbol mit einzu­beziehen. Rausge­kommen ist ein Ergeb­nis, mit dem wir uns wohl­fühlen und identi­fizieren können. Also ein großes Danke an alle Menschen, die uns unter­stützen und an unseren Umfragen teilge­nommen haben!

Home Christen und Muslime fasten gemeinsam im Senegal

Christen und Muslime fasten gemeinsam im Senegal

Tanja
16. April 2022

Seit September 2021 hat Africa GreenTec einen Standort in Dakar, der Hauptstadt des wunderschönen Senegals in Westafrika. Einer der Gründe, warum wir uns für diesen Standort entschieden haben, ist, dass der Senegal eines der stabilsten und friedlichsten Länder Afrikas ist.

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Der Senegal ist ein säkularer Staat mit einer überwiegend muslimischen Bevölkerung und einem demokratischen Regierung. Religion und Glaube nehmen im täglichen Leben der Menschen im Senegal einen wichtigen Platz ein. Der Islam im Senegal gehört zum Zweig des Sufismus. Er ist die Hauptreligion im Land, zu der sich etwa 94 % der Bevölkerung zählen. Christen (hauptsächlich Katholiken) machen 5 % der Bevölkerung aus. Andere traditionelle Glaubensrichtungen werden offiziell von 1 % der Bevölkerung praktiziert, insbesondere von den Serer, aber auch Angehörige anderer Religionen nehmen häufig an traditionellen Praktiken teil. Die Religionsfreiheit ist im Senegal durch das Gesetz geschützt. Die senegalesische Kultur ist im Allgemeinen religiös tolerant. Dieses Jahr fallen die christliche Fastenzeit bzw. Passionszeit und der muslimische Fastenmonat Ramadan zeitlich zusammen.

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Christliche Fastenzeit
Mit dem Aschermittwoch beginnt in der Westkirche und vor allem in katholischen geprägten Ländern die vierzigtägige Fastenzeit. Diese Zeit ist traditionell eine Zeit der Buße und Umkehr und soll an das vierzigtägige Fasten Jesu in der Wüste erinnern, bevor jener sein öffentliches Wirken begann. Die Fastenzeit bereitet ebenso auf das wichtigste Fest des Christentums vor – dem Fest der Auferstehung von Jesus Christus (Ostern).

Muslimischer Fastenmonat Ramadan
Das Fasten im Fastenmonat Ramadan ist eine der fünf Säulen des Islam. Für praktizierende Muslime bedeutet das 29 bis 30 Tage der Enthaltsamkeit von Sonnenauf- bis Sonnen­untergang. Im letzten Drittel des Fastenmonats findet die Lailat al-Qadr – die Nacht der Bestimmung – statt, in der nach der Überlieferung dem Propheten Mohammed erstmals Koranverse offenbart wurden. Viele Muslime beten dann die ganze Nacht durch und hoffen auf Vergebung ihrer Sünden. Zudem werden gute Taten während des Ramadan besonders hoch angerechnet. An den Ramadan schließt sich das drei Tage andauernde Fest des Fastenbrechens Id al-Fitr mit großer Familienfeier und Geschenken an.

Fasten bei Africa GreenTec

In unserem Africa GreenTec Büro im Senegal haben wir sowohl muslimische als auch christliche Mitarbeiter:innen, die zur Zeit fasten. Wir haben Elsa und Idrissa gefragt, was das Fasten für sie bedeutet und was das besondere am Fasten für sie ist.

Ich faste, um die Leiden Jesu nachzuvollzuziehen und ihm auch näher zu sein. Außerdem hat es auch gesundheitliche bzw. medizinischen Vorteile. Früher war das katholische Fasten sehr strikt. Normalerweise trinkt man nur ein Glas Wasser und isst ein Stück Brot pro Tag. Das ist sehr hart und man muss dafür körperlich fit sein. Heutzutage ist das Fasten sehr individuell und von der Person abhängig, die fastet. Es gibt keine einheitlichen Regeln. Aber hier im Senegal verzichten viele Christen tagsüber auf Nahrung und Wasser. Es geht nicht nur um den Verzicht von Nahrung, sondern vielmehr darum, dass man immer besser wird, dass man Sünden vermeidet und das auch über die Fastenzeit hinaus. Für mich ist eine Zeit des Meditieren und Reflektieren, in der ich mich selber in Frage stelle. Man geht auch zur Beichte und legt seine Sünden nieder. Es geht ebenfalls darum, mit Gott zu kommunizieren und manchmal einfach in der Stille zu sitzen und Gott zu lauschen.

Rosalie Élisabeth, Assistant Administrative - AGT Senegal

Das Christentum wurde in der Casamance (Region im Süden Senegals) zunächst von portugiesischen Missionaren und später von französischen Priestern eingeführt.

Die katholische Gemeinde ist hauptsächlich in der Casamance, in der Region Sérère und in den großen Städten (Dakar und Saint-Louis) zu finden. Ihre jährliche Pilgerfahrt findet in der Stadt Popenguine statt. Es gibt auch eine protestantische Kirche im Senegal, aber die Zahl der Gläubigen ist sehr klein. Während das Fasten in den ersten Jahrhunderten des Christentums recht streng war und nur eine Mahlzeit nach Sonnenuntergang erlaubt war, wurde es durch Reformen im Laufe der Jahrhunderte gelockert, so dass die Katholiken beispielsweise freitags einfach auf Fleisch und manchmal auch auf Lieblings­speisen wie Süßigkeiten oder Alkohol verzichten.

Für alle Muslime, die körperlich dazu in der Lage sind, ist es eine Pflicht am Ramadan teilzunehmen. Ich faste, um näher an Allah (Gott) zu sein und damit auch meine Wünsche in Erfüllung gehen. Wir Muslime fasten von Sonnenaufgang bis Sonnen­untergang. Aber es geht nicht nur darum, auf Essen zu verzichten. Wir lernen Empathie zu haben für diejenigen, die nicht das Privileg haben, täglich eine oder mehrere Mahlzeiten zu sich nehmen zu können. Wir verzichten auf Leidenschaften und es bringt die Gemeinschaft zusammen.
Idrissa Moundor Sarr, Construction Manager Junior – AGT Senegal

Der Islam ist im Senegal seit mehr als 1.000 Jahren präsent und wurde durch das Königreich Takrur eingeführt. Die ersten Menschen konvertierten bereits um 850 durch den Kontakt mit muslimischen Händlern aus dem Norden.

In der Fastenzeit wird freitags “Der Weg des Kreuzes”, also die besonderen Etappen im Leben Jesu, in der Kirche nachgestellt. Das ist ganz schön, um sich an die Leiden Jesu zu erinnern. In der Fastenzeit geben sich alle besonders Mühe und pflegen ein äußerst friedliches Miteinander. Alle wollen einfach eine gute Zeit haben und sind nett zueinander. Für mich ist es außerdem sehr besonders, dass wir das Geld, welches wir aufgrund des Fastens einsparen, nicht für uns selbst ausgeben, sondern mit der Gemeinde teilen und somit denen helfen, die weniger Geld zur Verfügung haben. Es geht viel um Gemeinschaft.

Rosalie Élisabeth
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Kathedrale von Dakar (Tanja Scheffler)

Für mich ist der Hungeraspekt das Besondere. Ich komme aus einer Familie, wo ich immer alles hatte. Ich kenne also keinen Hunger. Das macht mich immer wieder nachdenklich und besonders während des Ramadans darf ich nachvollziehen, wie es anderen Menschen geht.

Idrissa Moundor Sarr
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Moschee in Dakar (Tanja Scheffler)

Für Christen endet die Fastenzeit diesen Sonntag mit dem Osterfest. Muslime fasten noch einige Wochen. Der Ramadan beginnt und endet genau dann, wenn die Mondsichel nach Neumond erstmals wieder sichtbar ist, das variiert von Land zu Land.

Wir sind dankbar, dass ein friedliches Zusammenleben im Senegal möglich ist und dass sich dies auch im Alltag bei Africa GreenTec widerspiegelt. Wir wünschen unseren Kolleg:innen weiterhin viel Kraft und Freude beim Fasten und schöne Feiertage mit ihren Liebsten.

Home Flucht aus der Sahelzone nach Europa, wie der Zugang zu Strom einen Unterschied macht

Flucht aus der Sahelzone nach Europa, wie der Zugang zu Strom einen Unterschied macht

Katharina S.
22. März 2022

Stell dir vor, es sind 40 Grad, die Sonne brennt auf deiner Haut, im Hinter­grund ächzt ein Diesel­motor, kurz vor der eigenen Erschöp­fung. Trotz der beißenden Hitze kreisen deine Gedanken um Zukunfts­fragen. Die Fragen halten sich an dir fest, sie lassen dich nicht mehr los: wann kann ich mit dem nächsten Regen rechnen? Wie lang bin ich noch in Sicher­heit? Und wie kann ich mir eine bessere Zukunft gestal­ten?
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Sahelzone – von Atlantikküste bis Rotes Meer

Die Sahelzone, bzw. der Sahel (arabisch ساحل „Küste“ oder „Ufer der Wüste“), beschreibt die Über­gangs­zone zwischen der Sahara im Norden und der Feucht­savanne im Süden. Ein Groß­teil des Sahel bildet sich aus den Staaten Senegal, Mauretanien, Mali, Burkina Faso und Niger.

Die Sahel­zone ist voller Geschichte, Kultur, Tanz, Musik und vor allem voller Menschen, welche lieben, lachen und feiern. Bei den Bewohner:innen des Sahel kommen aber zusätz­liche schwie­rige Umstän­den und politi­sche Spannungen hinzu.
Durch die geo­grafi­sche Lage des Sahel herrschen beson­dere klima­tische Umstände vor. Geprägt von langen Dürre­perio­den und seltenem Stark­regen, welcher von dem trockenen und harten Boden nicht aufge­nommen werden kann, fällt der Acker­bau schwer. Aufgrund von nicht vorhan­denen oder unzu­verläs­sigen, teuren Wasser­pumpen bleibt oft nur der Regen­feld­bau. Eine Form des Acker­baus, bei dem das Wasser für die Nutz­pflan­zen aus den Nieder­schlägen gedeckt wird und keine zusätz­liche künst­liche Bewässe­rung betrieben wird. Wodurch Land­wirt:innen gezwungen sind, alle 2 Jahre weiter­zu­ziehen, um eine Über­strapa­zierung der Erde zu vermei­den. Dies ist meistens aus finanziel­len Gründen und Lebens­mittel­mangel nicht möglich, nach einigen Jahren der Nutzung wird der Acker daher dement­sprechend ‘tot’. Die Nutz­flächen sind also nicht nur schweren Umstän­den ausge­setzt, sondern werden auch immer geringer. Hinzu kommt, dass, laut FAO, ca. 40 Prozent der Obst- und Gemüse­ernte verderben, da den Menschen die Möglich­keit zur Kühlung fehlt. Im Zuge der Klima­krise wird auch die Desertifi­kation weiter voran­ge­trieben. Desertifi­kation beschreibt die Ausbrei­tung der Wüste, wovon viele Menschen in der Sahel­zone betroffen sind. Im Zuge dessen geht jedes Jahr eine Nutz­fläche ungefähr in der Größe von Baden-Württem­berg verloren.

Für die stetig wachsende Bevöl­kerung – viele Kinder zu haben ist eine Art Alters­vorsorge – zieht dies nicht nur ein Armuts­problem nach sich, sondern auch eine große Lebens­mittel­knapp­heit. Als Resul­tat der existenz­be­drohen­den Umstände und der aussichts­losen Zukunft sehen einige Menschen sich gezwungen ihren Lebens­unter­halt durch krimi­nelle Aktivi­täten zu verdienen, wie illegalen Zigaretten-, Drogen- und Menschen­handel. Im Sahel operieren außerdem verschie­dene Terror­organi­sa­tionen, welche die instabile Situation der Regie­rung und die ethnischen Spannungen ausnutzen. Wodurch Hilfe­leistungen von Nicht­regierungs­organisa­tionen oft blockiert oder sogar verhin­dert werden.

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Bei vielen Menschen im Sahel ist der Wunsch groß nach Verän­derung, Aufbau und Lösungen für Probleme und Ursachen in ihrer Heimat, die schwache Infra­struktur der Länder lässt dies aber häufig nicht zu. Daher bleibt für viele Menschen als einzige Option die eigene Heimat zu verlassen. In den letzten zwei Jahren ist allein die Zahl der Binnen­flücht­linge um ein 4-faches gestiegen, so viel wie noch nie zuvor. Binnen­flücht­linge sind Geflüch­tete im eigenen Land, sie fliehen aus bestimmten Regionen oder Land­kreisen. Die benach­barten Länder haben oft mit ähnlichen Heraus­forderun­gen zu kämpfen wie das eigene, daher hoffen viele, am Ende nach Europa zu kommen. Vor allem junge Menschen nehmen den lebens­bedroh­lichen Weg auf sich, da sie für sich selber so wenig Zukunft in ihrer eigenen Heimat sehen. Doch allein auf dem Weg zum Mittel­meer sterben laut UNO mindestens doppelt so viele Menschen wie im Mittel­meer selbst. Auf dem Weg müssen viele Menschen die Wüste oder Gebiete durch­queren, in denen Krieg herrscht. Dort sind sie häufig Menschen­händler:innen, Folter und Inhaftierungen schutz­los ausge­liefert. Aber selbst wenn Geflüch­tete den Weg durch die Wüste und das Mittel­meer schaffen, bedeutet dies nicht, dass sie in Europa lang­fris­tig bleiben dürfen oder über­haupt aufge­nommen werden.

Die große Flücht­lings­bewe­gung aus der Sahel­zone ist keines­falls eine neue Entwick­lung. Seit Jahr­zehn­ten fliehen Hundert­tausende aus Angst, Verzweif­lung und besonders der Perspektiv­losig­keit im eigenen Land. Die einzige lang­fristige Lösung: eine grund­legende Verbes­serung der Lebens­um­stände vor Ort.

Neue Aussichten auf Veränderung

Um in der Zukunft Chancen auf bessere Lebens­umstände zu bieten, müssen die Regie­rungen grund­legende Ressourcen und Elemente (z.B. Bildung, Infra­struktur) bereit­stellen, welche eine aus­reichende Versor­gung der Bevölke­rung, mindestens mit Nahrungs­mitteln, sichern.

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Eine bis­lang fast unge­nutzte Ressource der Sahel­zone ist das Sonnen­licht, welches durch Solar­panels in Strom umge­wandelt werden kann. Der Zugang zu nach­haltig produ­zier­tem Strom bildet die Grund­lage für eine nach­haltige Entwick­lung der Länder der Sahel­zone. Selbst kleine Energie­mengen haben eine stark posi­tive Auswirkung auf die Lebens­quali­tät der Menschen. Durch steigenden Strom­ver­brauch, wird die Produkti­vität gestei­gert, wodurch mehr Arbeits­plätze entstehen und das Einkommen ansteigt.

Die Menschen hätten durch den Zugang zu Strom auch die Möglich­keit, das Inter­net zu nutzen, was eine bessere Bildung für junge Menschen in der Sahel­zone ermög­licht und ihnen somit zu mehr Selbst­bestim­mung ver­helfen kann. Durch bessere Bildung wird der wirt­schaft­liche Wachs­tum der Länder weiter unter­stützt.

Auch Land­wirt:innen profi­tieren vom Zugang zu Solar­strom, dadurch ist es ihnen möglich Wasser­pumpen zu betreiben, um ihre Äcker regel­mäßig zu bewässern oder auch Lebens­mittel länger erhalten, durch solar­betrie­bene Kühl­möglich­keiten. Dadurch wären sie nicht mehr abhängig von Nieder­schlägen oder in die Jahre gekommenen Diesel­genera­toren, welche kosten­intensiv in der Unter­haltung und unzuver­lässig sind. Hinzu kommt der teure Diesel, dadurch können sich die wenigsten Menschen den Betrieb eines Motors leisten und wenn, dann nur für ein paar Stunden pro Tag. Die Nutzung von Solar­strom könnte dement­sprechend stabilere Nahrungs­mittel­quellen ohne Angst vor dem nächsten Ernte­ausfall oder der schnellen Verderb­lich­keit dieser zu haben.

Der Zugang zu Strom würde also nicht nur einen Teil zur Lösung der Lebens­mittel­knapp­heit in der Sahel­zone darstellen, sondern auch jungen Menschen eine Perspek­tive bieten. Zudem würde die bessere Ausbil­dung von Fach­kräften die Wirt­schaft positiv beein­flussen. Durch das Lösen dieser existenz­bedrohen­den Grund­probleme würden sich die Konflikte inner­halb des Sahel entzerren und dadurch den Menschen Sicher­heit in ihren eigenen Ländern bieten, sowie auch die Chancen auf neue stabilere Regie­rungen aufbe­reiten.

Genau an diesem Lösungs­ansatz der Solar­energie möchte wir als Africa GreenTec anknüpfen. Wir versuchen damit einen Schritt in die richtige Rich­tung zu gehen, indem wir Menschen in der Sahel­zone die Möglich­keit bieten, nach­haltig Erneuer­bare Energie zu nutzen. Zusätz­lich haben Dörfer die Möglich­keit, solar­betrie­bene Kühl­systeme für Lebens­mittel in Anspruch zu nehmen, wobei wir auch Land­wirt:innen durch Wasser­reini­gung und Bewäs­serungs­systeme unter­stützen.
Bei unseren Solartainern haben außerdem nicht nur Privat­haus­halte die Möglich­keit Strom zu nutzen, sondern auch Unter­nehmen, z.B. das von Modibo Traore (seine ImpactStory könnt ihr in unserem ImpactBlog nachlesen) sowie soziale Einrich­tungen, wie Schulen oder Kranken­häusern. Dabei versuchen wir besonders vor Ort Arbeits­plätze zu schaffen, um Fach­kräfte auszu­bilden und Infras­trukturen weiterzu­bilden. Mit dem Fokus auf diesen Produktiv­strom unter­scheidet sich der Ansatz von Africa GreenTec entschei­dend von Pico-Solar­anlagen, die ledig­lich Privat­haus­halten die Möglich­keit bieten, Lade­geräte oder LED-Lampen zu nutzen.

Aktuell unter­stützen wir über 20 Dörfer in Mali und Niger (bald Senegal, Tschad und Madagaskar) mit Solar­strom und arbeiten täglich daran, noch mehr Menschen auch in anderen Ländern die Chance auf nach­haltige Energie zu bieten. In den Dörfern, mit denen wir bereits zusammen­arbeiten, haben wir die Erfahrung gemacht, dass unsere Arbeit und Produkte im Allge­meinen positiv aufge­fasst werden und einen positiven Einfluss auf das Leben der Bewohner:innen haben, wie z.B. das von Diessira Diallo (auch ihre ImpactStory findet ihr in unserem ImpactBlog).

Die Menschen vor Ort: Kunden statt Spenden­empfänger

Essentiell ist für uns vor allem eine Begegnung auf Augen­höhe mit den Menschen vor Ort, daher verschenken oder spenden wir unsere Leistungen nicht. Die Preise und Löhne sind dabei an die jewei­ligen Orte angepasst, womit sich eine ImpactSite möglichst selbst wirt­schaft­lich tragen und instand gehalten werden kann.
Das große Ziel ist es, Menschen, Unter­nehmen und Land­wirt:innen neue Chancen aufzu­bereiten und besonders Lebens­perspek­tiven für die nächsten Genera­tionen zu schaffen. Uns ist wichtig, keine kurz­lebigen Projekte in den jeweiligen Dörfern zu starten, sondern lang­fristige Struk­turen zu stärken oder aufzu­bauen.
Gerade jungen Menschen versuchen wir dadurch Hoff­nung auf ihre eigene Zukunft wieder­zu­geben und die Möglich­keit in ihrer Heimat etwas aufzu­bauen.

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Unser Solartainer in N'diob

Eine stabile Energie­versor­gung für die Bewohner:innen der Sahel­zone bedeutet, dass viele Menschen nicht mehr abhängig von dem nächsten Nieder­schlag, alten zusammen gebas­telten Diesel­motoren oder der Tages­zeit sind. Durch diese Zusicherungen ergibt sich die Chance, dass sich die Konflikte in den Ländern entzerren und sich die Menschen in ihrer Heimat wieder sicher fühlen, anstatt das Risiko einer Flucht auf sich zu nehmen.

Alle Probleme werden nicht durch Solar­energie gelöst, aber es gibt Menschen in der Sahel­zone eine Chance, welche ihnen sonst verwehrt bleibt. Eine Chance, die für uns alltäg­lich ist: Stabilität und Zukunfts­perspek­tive in der eigener Heimat – wodurch sie aus dieser nicht mehr flüchten müssen und vor Ort etwas aufbauen können.

Home Zwei große Auszeichnungen in zwei Tagen

Zwei große Auszeichnungen in zwei Tagen – Africa GreenTec gewinnt Sustainable Impact Award und Torsten Schreiber wird von Portfolio zum Vordenker ausgezeichnet

Marie
08. September 2021

Innerhalb von nur zwei Tagen wurde Africa GreenTec beziehungsweise Torsten Schreiber, unser CEO und Founder, mit zwei renommierten Preisen ausgezeichnet: dem “Vordenker” Leserpreis 2021 des portfolio institutionell Verlags (an Torsten Schreiber) und dem Sustainable Impact Award (an Africa GreenTec). Wir freuen uns unglaublich über diese zwei tollen Anerkennungen und möchten euch im Folgenden etwas genauer über die Preise und ihre Vergabe berichten.

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Der Gewinner des diesjährigen Leserpreises steht fest: herzlichen Glückwunsch, Torsten Schreiber!

Unser CEO und Founder von Africa GreenTec, Torsten Schreiber,  hat den diesjährigen Leserpreis 2021 des portfolio institutionell Verlags gewonnen und das mit großem Vorsprung!

Wir freuen uns riesig über diese tolle Anerkennung und möchten uns recht herzlich bei allen Beteiligten bedanken. Die Redaktion von portfolio institutionell stellt jedes Jahr fünf Persönlichkeiten zur Wahl, über welche die Leserinnen und Leser des Fachmagazins dann abstimmen können. Dass wir die Leserschaft von portfolio institutionell dieses Jahr mit unserer Arbeit überzeugt haben, macht uns sehr glücklich und bestärkt uns nur noch mehr, dass wir mit unserem Unternehmen den richtigen Weg gehen.

Wir wissen diese Ehre sehr zu schätzen, zumal der Award vor allem Vordenker auszeichnet, die sich durch persönliches und politisches Engagement um die institutionelle Kapitalanlage verdient gemacht und wegweisende Neuerungen angestoßen haben.

Wir bei Africa Greentec denken ganzheitlich. Wir sehen, dass sich Aspekte wie ökologischer und sozialer Impact, ­Klimaschutz, Entwicklungshilfe, eine ­Abschwächung der Flüchtlingswelle, Erneuerbare Energien, ­Energieeffizienz und die Schaffung von Perspektiven für Menschen gegenseitig bedingen und versuchen, in jedem Bereich den größtmöglichen Impact und nachhaltiges Empowerment zu schaffen. Das ist es wohl auch, was die Leserinnen und Leser von portfolio institutionell letzten endes in ihrer Wahl überzeugt hat.

Am 1. September war es soweit. Die Preisverleihung des Leserpreises in Berlin stand an. Aida und Torsten Schreiber, Wolfgang Rams (COO und Co-Founder) und Jörg Puschmann (Senior Manager, Crowdfunding) machten sich auf den Weg nach Berlin, um den renommierten Preis persönlich entgegenzunehmen.

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Der Leserpreis ist jedes Jahr der erste Award des Abends, der verliehen wird. Mit großer Freude nahm Torsten gegen 21 Uhr den Preis auf der Bühne entgegen und hatte anschließend noch die Möglichkeit einige Worte an das Publikum zu richten. Überreicht wurde dieser von den Redakteur:innen und dem Sponsor der Leserpreis Kategorie.

Es war ein aufregender Abend mit vielen neuen Bekanntschaften, die die Vision einer besseren und nachhaltigeren Welt für uns alle mittragen. Gerade in Zeiten der Covid-19 Pandemie war es für alle Beteiligten schön, sich mit den nötigen Hygieneregeln mal wieder von Angesicht zu Angesicht auszutauschen und gemeinsam die Zukunft neu zu denken. Wir freuen uns daher sehr darüber, dass unsere Arbeit geschätzt wird und es tut gut, sich mit anderen motivierten Menschen auszutauschen, die den Weg in eine gerechtere und nachhaltige Zukunft mitgehen wollen. Danke, dass ihr uns bei unserer Vision unterstützt und hinter uns steht! Nur gemeinsam können wir etwas bewegen!

Wenn ihr euch generell für das Thema “institutionelle Kapitalanlage” interessiert, schaut doch gerne auf der Seite von portfolio institutionell vorbei, viel Spaß!

Zweite Auszeichnung für Africa GreenTec: Gewinner des Sustainable Impact Award in der Kategorie „Impact on Earth“

Und es gibt eine weitere gute Nachricht: Neben dem Gewinn des Vordenker-Preises 2021 des portfolio institutionell Verlags, sind wir nun auch offiziell die Gewinner des Sustainable Impact Awards in der Kategorie “Impact on Earth” der Wirtschaftswoche. Eine weitere tolle Wertschätzung, über die wir uns auch riesig freuen.

Mit dem „Sustainable Impact Award“ unterstützen WirtschaftsWoche und Generali die Relevanz von unternehmerischer Nachhaltigkeit und zeigen auf, wie die Weichen für nachhaltige Geschäftsmodelle und gesellschaftliche Verantwortung im deutschen Mittelstand bereits gestellt werden. Ziel der Initiative ist es, mittelständische Pioniere auf dem Feld der unternehmerischen Nachhaltigkeit auszuzeichnen.

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Die Awards sind eine große Wertschätzung für mittelständige Unternehmen, die soziale und ökologische Verantwortung übernehmen

Der “Sustainable Impact Award” beruht auf Eigeninitiative. Mittelständische Unternehmen, die meinen, den Auswahlkriterien gerecht zu werden, können sich auf den Award bewerben. Alle Einreichungen werden dann sorgfältig von wissenschaftlichen Partnern mit Hilfe einer entwickelten Methodik geprüft und bewertet. Eine hochkarätige Jury entscheidet anschließend über die Gewinner.

Weiterhin gibt es mehrere Kategorien beim “Sustainable Impact Award” oder kurz SIA. Neben den Kategorien Impact on Humans, Impact of Product und der beiden Sonderpreise SME EnterPrize und THSN NewComer (Refugee Start-Ups), gibt es die Kategorie Impact on Earth, für die wir dieses Jahr nominiert sind.

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Kategorie “Impact on Earth”

Der SIA-Award 2021 in der Kategorie „Impact on Earth“ zeichnet mittelständische Unternehmen aus, die sich dies besonders mit Problematiken wie Umweltverschmutzung, das Verbrennen fossiler Brennstoffe und die negativen Folgen des Klimawandels auseinandersetzen und die ganzheitliche und innovative Lösungsansätze für ein nachhaltiges, den Planeten schonendes, Wirtschaften ohne „Greenwashing“ entwickeln.

Am 02.09.2021 wurden die Preise verliehen. Die Sieger der Kategorien wurden persönlich nach Düsseldorf eingeladen und konnten so die Awards live auf der Bühne entgegennehmen. Alle anderen, die die Verleihung live verfolgen wollten, konnten dies virtuell durch den Livestream. 

Wir arbeiten täglich hochmotiviert an der Realisierung und Umsetzung unserer Vision und freuen uns sehr, wenn unsere Arbeit geschätzt wird, gerade von anderen menschen, die im Sozialunternehmertum tätig sind. Wir sind der festen Überzeugung, dass nachhaltige und verantwortungsbewusste Unternehmen der Weg in die Zukunft sind und sind gerne Teil des Wandels.
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Wolfgang Rams nimmt den "Impact on Earth Award" entgegen